Checkliste für erfolgreiche Referate

Was versteht man unter einem Kurzreferat?

  • in vielen Seminaren sollen Referate gehalten werden, die etwa 10-20 Minuten dauern, diese umfassen inhaltlich meist:
    • die Vorstellung der Biographie einer wichtigen Persönlichkeit als Einstieg in ein Thema oder
    • die Zusammenfassung eines Aufsatzes oder
    • die Zusammenstellung biografischer Angaben oder ähnliches
  • dabei ist die Rücksprache mit euren Dozenten wichtig
    • Ist Einzelarbeit gefragt? Falls nicht: Wie groß dürfen die Gruppen sein?
    • Bis wann sollen Handouts bzw. Thesenblätter eingereicht werden?
    • gibt es bestimmte Vorgaben, die beachtet werden sollen?

Die Vorbereitung eines Kurzreferats

Schritt 1: Der Inhalt

Die inhaltliche Vorbereitung ist das A und O für das Kurzreferat. In die Vorbereitung fließt wesentlich mehr Arbeit, als in die Präsentation selbst, beschäftigt euch deshalb intensiv mit dem Thema.

  • durch die exemplarische Beschäftigung mit einem Thema hat die/der ReferentIn einen deutlich größeren Lerngewinn, als es ein/e ZuhörerIn haben kann und je besser ein Referat vorbereitet wird, desto mehr nehmen die Kommilitonen davon mit
  • deshalb: lest euch eure Quelle(n) intensiv durch, schaut euch kritische Stellen im Text mehrfach an und schlagt zusätzliche Informationen nach
  • sprecht im privaten Umfeld über euer Referatsthema, dadurch ergibt sich eine Vertrautheit zum Thema und vielleicht entspinnt sich sogar eine kleine Diskussion daraus
  • sprecht euch ein paar Tage vor dem Referat mit der/dem DozentIn ab, auch hier können ggf. noch offene Fragen geklärt werden

Schritt 2: Die Präsentation

Wenn der Inhalt klar ist, könnt ihr euch überlegen, wie ihr diesen präsentieren möchtet. PowerPoint Präsentationen sind oft keine Pflicht (sprecht das mit der/dem DozentIn ab) – es hilft den ZuhörerInnen aber sehr, wenn sie insbesondere Zahlen, Daten, Namen, Zitate, Definitionen u. Ä. in irgendeiner Form präsentiert bekommen – nutzbar sind auch Tafel, Folie, Handouts, Beamer.

  • stellt das Referat in den Kontext des Seminars, erstellt eine transparente Gliederung, am Ende des Referates sollte ein kurzes Fazit stehen
  • vereinfacht die Inhalte und legt Schwerpunkte, man kann in 10-20 Minuten nicht alles sagen, was ein Artikel enthält!
  • nutzt anschauliche Beispiele aus dem Text, überlegt euch Fragen
  • erstellt ein kurzes Fazit
  • achtet darauf, dass ihr zum Ende eurer Präsentationsform eure Quelle nennt

Wenn ihr sowohl den Inhalt als auch die Präsentationsart des Referats vorbereitet habt, macht einen Probedurchlauf des Referats unter möglichst realen Bedingungen. Dabei übt ihr den Vortrag an sich, der Inhalt festigt sich und ihr könnt kontrollieren, ob ihr die Zeit einhaltet. Überlegt euch zudem im Vorfeld, an welchen Stellen ihr ggf. Kürzungen vornehmen könnt, um während der Präsentation des Referates spontan bleiben zu können

 Die Präsentation eines Kurzreferats

… ist euer Bühnenauftritt! Und: Keine Panik – nach einer guten Vorbereitung bekommt ihr die 10-20 Minuten locker rum ;-). Allerdings hilft auch das manchmal nur wenig gegen Nervosität. Versucht euch in solchen Situationen bewusst zu werden, dass euch im Grunde kaum etwas aus der Bahn werfen kann oder lenkt euch ab. Vielen hilft es, wenn sie etwas in der Hand haben zum Beispiel Kullis oder Presenter (diese „Weiter-Klick-Teile-mit-Laser-Pointer“). Wenn das klappt:

  • tragt euer Referat möglichst frei vor, redet nicht zu schnell und sprecht laut genug, macht kurze Pausen
  • lasst die TeilnehmerInnen mitdenken, gebt ihnen Zeit, Notizen zu machen
  • wiederholt wichtige Punkte und vergesst das Fazit am Ende nicht

Viel Spaß!

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: